La Web Alemán Gratis te ofrece diálogos para aprender Alemán. Este dialogo es de la serie de diálogos: Familie Kerner
Sabine: Hallo Erika, es ist so schön, dich zu sehen! Wie lange ist es her, dass wir uns das letzte Mal getroffen haben?
Erika: Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor, Sabine! Ich denke, seit unserem letzten Kaffee sind sicher drei Wochen vergangen. Wie geht es dir und der Familie?
Sabine: Ach, du weißt ja, bei uns ist immer etwas los. Aber im Moment habe ich Grund zur Freude. Stell dir vor, Annika hat sich entschieden, Krankenschwester zu werden!
Erika: Das ist ja fantastisch! Und das, nachdem sie in der Schule so große Probleme hatte. Du musst sehr stolz auf sie sein.
Sabine: Oh ja, das bin ich! Sie hatte so große Schwierigkeiten in Mathe und Latein. Aber Dank der Nachhilfe hat sie es ja geschafft… Und jetzt blüht sie richtig auf, es ist eine Freude, sie so zu sehen.
Erika: Schön, so etwas zu hören. Manchmal sind es genau diese Dinge, die unsere Kinder stärker machen.
Sabine: Da hast du Recht! Ach, und übrigens, jetzt ist es Sebastian, der in einer schwierigen Phase ist, er ist ständig am Meckern und oft schlecht gelaunt.
Erika: Oh, das erinnert mich an Dirk, als er in Sebastians Alter war. Auch er war nicht leicht, und als Alleinerziehende hatte ich da oft Probleme mit ihm. Ich glaube, dass der Grund dafür seine Freunde waren. Sie haben mir nie gefallen.
Sabine: Ja, genau das macht mir Sorgen. Wie hast du es denn mit Dirk gemacht?
Erika: Ich habe versucht, ihm Vertrauen zu schenken und gleichzeitig klare Grenzen zu setzen. Das war nicht immer einfach, und manchmal musste ich hart bleiben, auch wenn es mir oft sehr schwergefallen ist.
Sabine: Ja, das Gleichgewicht ist schwierig… Ich möchte, dass Sebastian seine Erfahrungen macht, aber gleichzeitig will ich nicht, dass er in falsche Kreise kommt. Und die Freunde, die er jetzt hat, sind meiner Meinung nach problematisch. Sie gehen oft nicht in die Schule, trinken Alkohol und machen große Partys. Das alles passt nicht zu Sebastian. Ich weiß nicht, was ich machen soll.
Erika: Ich glaube, dass es wichtig ist, dass du mit ihm redest und ihm zeigst, dass du seine Freundin sein kannst, aber vor allem auch seine Mutter bist, die Regeln aufstellt. Mach ihm klar, dass jede Entscheidung Konsequenzen hat, sowohl gute als auch schlechte.
Sabine: Du hast recht, das Gespräch ist wichtig. Ich versuche wirklich, das zu tun. Danke, Erika, deine Worte helfen mir. Manchmal brauche ich einfach die Perspektive von jemandem, der sowas schon erlebt hat.
Erika: Jederzeit, Sabine. Dafür sind Freunde doch da. Und wenn du dich mal ausreden willst, oder etwas brauchst, ich bin immer da. Und außerdem finde ich, dass wir uns wieder öfter sehen sollten. Unsere Gespräche fehlen mir!
Sabine: Absolut, Erika. Mir geht es auch so. Du bist wirklich eine tolle Freundin. Ich würde mich auch gerne öfter mit dir treffen. Wir könnten uns, von mir aus, am nächsten Donnerstag um die gleiche Zeit treffen. Wie sieht es da bei dir aus?
Erika: Ja, das passt bei mir auch. Super, dann lass uns das so machen. Ich freue mich darauf!
Sabine: Ja, ich auch. Und Danke für den Kaffee und das offene Ohr.
Erika: Na immer gerne.